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Radlader aus Baggersee geborgen

27. September 2010

Ein in einen Baggersee gerollter Radlader sorgte für einen Bergungseinsatz der Neu-Ulmer THW-Bergungstaucher.

Ein Einsatzteam des THW Neu-Ulm rückte nach Bronnen im Landkreis Unterallgäu aus.
Der Fahrer des Radladers hatte sich in Sicherheit bringen können. Das Fahrzeug selbst war allerdings vollständig ins Wasser gerollt.

Ein THW-Bergungstaucher fixierten Drahtseile an geeigneten Ösen der Radladerschaufel.   
Der Fahrzeug wurde anschließend mit Hilfe von zwei Baggern aus dem Wasser gezogen.

 

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Wasserrettung / Schiffsbergung aus der Donau

11. September 2010

Durch eine bisher noch nicht vollständig geklärte Ursache lief eine mit 24 Personen besetzte so genannte „Ulmer Schachtel“ voll Wasser und versank vor der Schleusenanlage an der Böfinger Halde bis zum Aufsitzen auf dem Grund. Nur noch die Dachaufbauten ragten noch  aus dem Wasser. In einer rund achtstündigen Aktion gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehren Ulm und Neu-Ulm sowie des THW-Ortsverbands Neu-Ulm die Schachtel wieder schwimmfähig zu machen und an ihren Liegeplatz auf der Donau zu schleppen.

Mit der doch ungewöhnlichen Funkalarmierung „Schachtel droht auf der Donau zu sinken“ wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW angefordert.

Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten das rund 19 Meter lange und circa 3 Meter breite Schiff an der Unglücksstelle beim Kraftwerk Böfinger Halde relativ einfach und sicher verlassen. Das Schiff selber lief mit Wasser voll bis es auf dem Grund aufsetzte. Dabei versperrte es den Schleusenkanal am Neu-Ulmer Donauufer fast vollständig.

Die Zufahrt zur Unglücksstelle am Neu-Ulmer Ufer ist eng und schwierig. Für größere Einsatzfahrzeuge ist kaum Platz vorhanden. Deshalb wurden die Einsatzkräfte auf das gegenüberliegende Ulmer Ufer beordert. Über einen Steg oberhalb der Wehranlage sind die beiden Ufer miteinander verbunden.

Kurz nach der Alarmierung rückte der geländegängige MAN der Wassergefahrengruppe mit dem großen Mehrzweckarbeitsboot zur Donau aus. Beinahe zeitgleich verließ auch das Fahrzeug der Tauchgruppe den Hof der THW-Unterkunft in Schwaighofen. Wenige Minuten später rückte der Gerätekraftwagen (GKW I) mit der schweren Geräteausstattung nach.

Die von den Einsatzkräften der Feuerwehr und des THW vorgefundene Lage des Schiffes ließ eigentlich nur eine Bergungsoption zu: das Schiff musste soweit aus dem Wasser, dass es mit Hilfe von Pumpen leergepumpt werden konnte und dadurch wieder schwimmfähig wurde.

Bei einem Eigengewicht von rund 20 Tonnen und geschätzten 70 Tonnen Wasser im Schiff war dies sicherlich keine einfache Aufgabe.

Der 80 Tonnen Kran der Feuerwehr Ulm sollte deshalb hier zum Einsatz kommen. Die Verwendung eines noch größeren Mobilkranes war durch die sehr beengten Platzverhältnisse ausgeschlossen.

Zum Heben bot sich das im Schiff mitgeführte Gehänge an, welches aus zwei großen Metalltraversen und den notwendigen Anschlagmitteln besteht.

Die beiden Traversen und das Zubehör befanden sich im Schiff unter Wasser. Deshalb kamen zunächst zwei THW-Taucher zum Einsatz, die diese Teile bargen, was aufgrund der Platzverhältnisse und leichter Schräglage des Schiffes mehr als eine Stunde Zeit erforderte.

Der nächste Schritt bestand darin, die Anschlagmittel an den Ösen am Schiff zu befestigen. Nachdem das Schiff den Betonkanal fast vollständig ausfüllte, waren Vorarbeiten notwendig. Mit Hilfe von 40 Tonnen Hebekissen wurden die engen Spalte zwischen Betonmauern und Schiffsaußenwand gesichert, um jegliche Quetschgefahr für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW auszuschließen.

Parallel hierzu wurden an großen Stahlträgern der Schleusenanlage drei Greifzüge eingebaut, um mit deren Hilfe den Bug des Schiffes anzuheben. Durch die Schräglage lief dann ein gewisser Anteil des Wassers aus dem Schiff, wodurch das Gesamtgewicht von Schiff und Wasser doch erheblich reduziert werden konnte.

Da sich ein längerer Einsatz abzeichnete, begann das THW Neu-Ulm ab 19.00 Uhr mit dem Aufbau der Beleuchtung. Neben klassischen Schweinwerfern kam der Lichtmast des 50 kVA-Stromerzeugers sowie ein großer Powermoon zum Einsatz.

Es wurde die Stromerzeugung für eine Reihe von Schmutzwasserpumpen installiert, die auch gleich an Bord von den Tauchern deponiert wurden. In der Zwischenzeit hatte sich der große Mobilkran der Ulmer Feuerwehr zur Einsatzstelle vorgekämpft.

Bereits am Nachmittag wurde vorsorglich der THW Ortsverband Memmingen zur Unterstützung angefordert. Dieser Ortsverband verfügt über besonders leistungsfähige Hebekissen (2 x 130 Tonnen, 2 x 60 Tonnen). Das Anheben des Schiffes mit zusätzlicher Unterstützung durch Hebekissen  war ebenfalls angedacht worden.

Gegen 22.00 Uhr zeichnete sich ab, dass der Plan aufgehen würde. Nach einer weiteren „Schräg-stellung“ des Buges durch die drei Greifzüge und der Konzentration des Kranes ausschließlich auf die Hecktraverse, kam das Heck aus dem Wasser. Damit konnten die Pumpen mit einer Leistung von 8.000 Litern je Minute das Schiff zügig auspumpen.

Eine gute halbe Stunde später war die Ulmer Schachtel wieder voll schwimmfähig.
Die Schleusung auf das höhere Donauniveau verlief problemlos. „Oben“ wartete das große THW-Mehrzweckarbeitsboot, um das Schiff zu seinem Liegeplatz auf der Ulmer Seite zu schleppen.

Das THW Neu-Ulm stellte bei diesem Einsatz 26 Einsatzkräfte – darunter vier Taucher-, sieben Fahrzeuge und ein Boot. Das THW Memmingen unterstützte die Neu-Ulmer Kräfte mit einem Fahrzeug, fünf Helfern und der Hebekissenausstattung.

Bericht spiegel.de 13.09.2010

Zeitungsbericht Südwest Presse 13.09.2010

Zeitungsbericht Neu-Ulmer Zeitung 12.09.2010

Zeitungsbericht Südwest Presse 12.09.2010

Zeitungsbericht Neu-Ulmer Zeitung 11.09.2010

Video Landesschau Baden-Württemberg 13.9.2010

 

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Ausbildungslehrgang für THW-Bergungstaucher Stufe 3

25. August 2010

Das dritte Jahr in Folge wurde im August 2010 im Taucherausbildungszentrum der Bundeswehr in Percha am Starnberger See ein Ausbildungslehrgang für THW-Taucher Stufe 3 (schwere Unterwasserarbeiten) durchgeführt. Unter der Leitung des Tauchermeisters der Bundeswehr Ewald Korte bildete ein ehrenamtliches Trainerteam des THW die 18 Teilnehmer des diesjährigen Lehrganges in Theorie und Praxis aus. Allein 5 ganze Tage praktische Ausbildung und Übungen forderten die Teilnehmer in besonderem Maße. Vor allem der Umgang mit den Helmtauchgeräten wurde intensiv geübt. Dazu kamen Theorieeinheiten aus verschiedenen Fachbereichen wie Tauchphysik, Tauchmedizin, Tauchgerätetechnik, Einsatz von Unterwasserarbeitsgeräten, Einsatz von Tauchern bei Hochwasserlagen und vieles mehr. Die speziellen Einrichtungen in der Pioniertaucherschule in Percha boten ideale Voraussetzungen für eine praxisorientierte Ausbildungswoche.

Aus dem THW Neu-Ulm waren 4 Helfer vor Ort. 2 Helfer als Ausbilder weitere 2 als Lehrgangsteilnehmer.

Die Bergungstaucherausbildung im THW wurde vor kurzem verändert. Es gilt jetzt die THW-Dienstvorschrift 8 „Dienstvorschrift für den Einsatz von Bergungstauchern in der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk“, kurz THW-DV 8 genannt. Nach dieser Vorschrift wurde der diesjährige Lehrgang ausgerichtet.  Während die THW-Bergungstaucher der Stufen 1 und 2 auf der örtlichen Ebene von den vorhandenen THW-Lehrtauchern ausgebildet werden, ist für die Qualifikation zum Bergungstaucher der Stufe 3 die erfolgreiche Teilnahme an dem Taucher 3-Lehrgang in Percha erforderlich.

THW-Präsident Albrecht Broemme und Mitarbeiter des Einsatzreferates des THW-Landesverbandes Bayern waren am Dienstag vor Ort in Percha und überzeugten sich von der Leistungsfähigkeit der THW-Bergungstaucher und der Qualität der Ausbildung. Präsident Broemme zeigte sich beeindruckt von dem Leistungsspektrum und vor allem dem persönlichen Engagement der Lehrgangsteilnehmer wie der Ausbilder. Auch Hubertus Bartmann, ein in Einsatz- und Berufstaucherkreisen bekannter und anerkannter Fachmann des Einsatztauchens war zeitweise vor Ort und beobachtete die fachliche Ausbildung.

Bei der umfangreichen theoretischen Prüfung der Lehrgangsteilnehmer am Morgen des letzten Lehrgangstages war noch einmal volle Konzentration angesagt, bevor es dann als frisch zertifizierter THW-Bergungstaucher der Stufe 3 nach Hause ging. Alle 18 Lehrgangsteilnehmer erreichten das Lehrgangsziel und erhielten ihre THW-Tauchdienstbücher mit eingetragener Ausbildungsstufe 3.
Wir gratulieren den Prüflingen Walter Backeler und Markus Beck zum erfolgreichen Lehrgangsabschluß.

 

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THW Neu-Ulm hilft auf Haiti

17. August 2010

Der  Neu-Ulmer THW-Zugführer Walter Backeler kehrt heute von einem vierwöchigen Auslandseinsatz aus Haiti zurück.
Im Auftrag der Europäischen Kommission unterstützt das THW den haitianischen Zivilschutz bei der Verbesserung der Infrastruktur in den vielen Lagern. Walter Backeler ist einer der THW-Spezialisten mit einer speziellen Ausbildung zur Errichtung und Betrieb von Notunterkünften. Unter seiner Anleitung konnten in einigen Lagern die sanitären Verhältnisse verbessert werden.


Über sechs Monate nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,2  am 12. Januar 2010 leben immer noch mehr als eine Million Menschen in den zahlreichen provisorischen Lagern, die unmittelbar nach der Katastrophe errichtet wurden.
Die von Juni bis September dauernde Hurrikan- und Regenzeit stellt für die Bewohner der Lager eine zusätzliche erhebliche Beeinträchtigung der ohnehin schon schwierigen Lebensumstände dar.

Seit Anfang Mai führt das THW in Haiti ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt durch, um zusammen mit dem haitianischen Zivilschutz DPC (Département Protection Civile) die Infrastruktur in den Notunterkünften zu verbessern.
Die Schwerpunkte liegen hierbei in der Entwässerung der Lager durch den Bau von Drainagegräben, der Aufbereitung von Regenwasser, der Müllentsorgung und der Verbesserung der sanitären Anlagen. Neben sauberem Trinkwasser ist die Hygiene in den Lagern der Ansatzpunkt, um Krankheiten oder gar Seuchen zu verhindern.

Mitarbeiter des haitianischen Zivilschutzes DPC wurden zunächst vom THW geschult. Anschließend wurden kleine mobile Teams gebildet, die aus mehreren DPC-Mitarbeitern, Übersetzern und einem THW-Spezialisten bestehen. Jedem dieser Teams werden dann Lager zugewiesen, in denen die DCP-Mitarbeiter ihr neu erworbenes Wissen umsetzen sollen. In die Arbeiten  werden auch die  Bewohner der Lager mit einbezogen. So erlernen diese nicht nur die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen,´sondern erhalten auch einen Lohn, der sich am Cash-for-Work Programm der Vereinten Nationen (UN) orientiert.

Um dieses auf sechs Monate angelegte Projekt umsetzen zu können, werden vom THW eine größere Anzahl von Spezialisten eingesetzt, die für jeweils ungefähr vier Wochen auf Haiti zum Einsatz kommen.

Einer dieser Fachleute ist Walter Backeler, der beim THW-Ortsverband Neu-Ulm die Funktion des Zugführers ausübt. Für diesen THW-Einsatz musste Backeler einen speziellen Einweisungslehrgang für THW-Auslandseinsätze im THW-Schulungszentrum Neuhausen absolvieren, der die Einsatzkräfte auf die möglichen Problematiken im Ausland vorbereiten soll. Hierzu gehören zum Beispiel Themen wie Schikanen bei Einreise und Zoll, der Umgang mit korrupten Behörden, das Verhalten bei Überfällen oder der Umgang mit verzweifelten und teilweise auch aggressiven Menschen.

Umfangreiche medizinische Untersuchungen und zusätzliche Impfungen (darunter auch Gelbfieber, Tollwut, Cholera) schließen sich an. Einen großen Stellenwert hat auch das Briefing vor dem Abflug, bei dem die Erfahrungen der zuvor eingesetzten THW-Kräfte einfließen, um so die Kontinuität vor Ort zu gewährleisten.

Besonders wichtig ist aber auch die Bereitschaft der Familie und des Arbeitgebers, den humanitären Einsatz mitzutragen.

Walter Backeler hat sich mehrmals per e-mail aus Haiti gemeldet. Diese Momentaufnahmen vermitteln auch die Hochs und Tiefs, die ein solcher Einsatz auch emotionell mit sich bringt.

Zeitungsbericht Neu-Ulmer Zeitung

Zeitungsbericht Südwest Presse

Zeitungsbericht Südwest Presse

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THW Neu-Ulm in Kinderhand

15. August 2010

Der Fuhrpark, die Gebäude und das gesamte Areal des THW Neu-Ulm waren für vier Stunden fest in der Hand von 44 Kindern, die an der Stadtranderholung in Neu-Ulm teilnehmen.

Ein Fußmarsch vom Muthenhölzle Sportgelände zur Unterkunft nach Schwaighofen stand am Beginn einer Besichtigung  des THW Neu-Ulm.

Die recht große Gruppe von 44 Kindern im Alter von 8-12 Jahren wurde aufgeteilt. Während die erste Gruppe an einer Führung durch die THW-Liegenschaft inklusive der rund 20 Fahrzeuge, Anhänger und  Boote teilnahm, begann die zweite Gruppe mit einem Aufgabenparcours.

Unter der Anleitung von vier THW-Helfern hatten die Kinder insgesamt vier Stationen zu absolvieren. Neben der Holzbearbeitung mit Sägen und Nageln konnten die Teilnehmer auch  schwere Technik spielerisch erproben. Mit einem Hydraulikheber wurde ein mobiler Wassertank  mit zwei Hydraulikstempeln angehoben, wobei hier manuell gepumpt werden musste.

Fingerspitzengefühl und Teamgeist waren bei einem kleinen Hindernisparcours gefragt. Mit Hilfe zweier 40-Tonnen Hebekissen, die pneumatisch gesteuert werden, wurde eine Holzpalette einseitig in Schieflage gebracht, damit ein mit Wasser gefüllter und auf der Palette fixierter Eimer in Schräglage kam. Das dadurch auslaufende Wasser musste möglichst vollständig in einem weiteren Eimer aufgefangen werden. Anschließend wurde dieser Eimer auf eine Verletztentrage gestellt und dann von vier Kindern – möglichst ohne Wasserverlust - durch die Hindernisbahn transportiert.

Komplettiert wurde der Parcours durch eine Station, an der mit Seilen einige kniffelige Knoten und Bunde erlernt werden sollten.

Nach getaner Arbeit erfolgte die verdiente Stärkung durch Grillwürstchen. Viele Fragen wurden von den insgesamt sechs THW-Mitarbeitern beantwortet.

Zum Abschluss wurden die jungen Besucher und deren Betreuer mit dem großen THW-Gerätekraftwagen und den zwei Jugendfahrzeugen der THW-Jugend zum Sportgelände Muthenhölzle zurückgefahren.

Bei einigen der Kinder war die Begeisterung so groß, dass sie nach den Ferien an eine Mitgliedschaft in einer der beiden Neu-Ulmer THW Jugendgruppen denken, die sich im zweiwöchigen Rhythmus an Freitagen ab 18.00 Uhr treffen.

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