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THW Neu-Ulm testet UW-Sonar

15. November 2009

Das THW Neu-Ulm hatte in diesen Tagen die Gelegenheit, ein Unterwasser-Sonargerät auf der Donau zu testen.

Der amerikanische Hersteller Humminbird hat speziell für Rettungs- und Suchaufgaben ein Hochleistungssonargerät entwickelt, welches gleichzeitig mit mehreren Sonarstrahlen in unterschiedlichen Frequenzbereichen arbeitet.

Auf dem hochauflösenden Display werden auch kleine Details abgebildet. Durch das integrierte GPS-System lässt sich die genaue Lage eines Objektes per Knopfdruck speichern, so dass ein „Wiederfinden“ wesentlich erleichtert wird. Die Sonaraufnahmen lassen sich speichern, so dass auch eine externe Auswertung und Überprüfung am Laptop oder PC möglich ist.

Die Interpretation der gewonnenen Sonarbilder bedarf einer gewissen Übung. Verdächtige Objekte können von den Tauchern mit relativ wenig Aufwand inspiziert werden, da deren exakte Position und Tiefe gespeichert vorliegt.

Die abgebildeten Sonarbilder zeigen einmal auf der linken Seite in die Donau führende Treppen und auf der rechten Seite unter Wasser direkt am Grund verlaufende Stahlseile für Bojenbefestigungen. Das „gewundene“ dunkle Objekt auf der anderen Aufnahme zeigt einen sich bewegenden Taucher.

In der Kürze der Zeit konnten viele Optionen und Einstellungsmöglichkeiten nicht probiert werden. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse befürwortet das THW Neu-Ulm einen ausgedehnten Praxistest.

 

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THV-Dienst am Wochenende (06.11.2009 – 08.11.2009)

06. November 2009

Am letzten Wochenende (06.11.2009 – 08.11.2009) führte das THW Neu-Ulm, von Freitag bis Sonntag, in Absprache mit der Polizei einen sogenannten THV-Dienst (Technische Hilfeleistung auf Verkehrswegen) durch.
Dabei unterstützt das THW Neu-Ulm die Autobahnpolizei z. B. bei der Absicherung von Einsatzstellen, der Beseitigung von Verkehrshindernissen oder Absicherung von Stauenden auf der A7, A8 und B28.
Obwohl das erhörte Verkehrsaufkommen aufgrund des Endes der Herbstferien in Bayern größtenteils ausblieb, unterstützte das THW das gesamte Wochenende die Autobahnpolizei Günzburg und Memmingen bei mehreren Einsätzen:

Freitag 06.11.09
B28 -> Senden: Beseitigung von Styropor Platten auf Fahrbahn
A7 -> Würzburg: Stauabsicherung nach Unfall mit einem PKW
A7 -> Würzburg: Absicherung eines Pannenfahrzeuges
A8 -> München: Unfall mit einem PKW (Fehlalarm)

Samstag: 07.11.09
A7 -> Würzburg: Absicherung eines Pannenfahrzeuges
A7 -> Würzburg: Absicherung eines Pannenfahrzeuges
A7 ->Würzburg: Absicherung Unfallstelle nach Unfall mit zwei beteiligten PKW, Stauabsicherung

Sonntag: 08.11.09
A7 -> Würzburg: Stauabsicherung nach Unfall mit vier PKW
B30 -> B28: Absicherung Unfallstelle nach Unfall mit einem PKW

Im Einsatz waren zeitweise bis zu 8 Helfer. Bei THV-Diensten kommt ein speziell dafür ausgestatteter Mannschaftstransportwagen zum Einsatz.

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Bergungstauchen auf höchstem Niveau: Neu-Ulmer THW-Taucher bilden sich fort

05. September 2009

Schweres pneumatisches und hydraulisches Unterwasser-Arbeitsgerät wie z.B. Kettensägen, Bohrhämmer oder Rettungsschere, Hebesäcke zum Bergen versunkener Fahrzeuge und Sauerstofflanzen zum Brennschneiden unter Wasser stehen im Mittelpunkt eines 7-tägigen Speziallehrgangs ausschließlich für THW-Taucher.

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) leistet als operative Einsatzorganisation des Bundes nicht nur technische Hilfe an Land, sondern auch am und unter Wasser. Rund 250 THW-Taucher in 20 THW-Tauchgruppen sind für Rettungs- und Bergungsaufgaben unter Wasser ausgerüstet und ausgebildet.

Die Ausbildung mit schwerem Gerät unter Wasser ist sehr aufwändig und eine setzt optimale Infrastruktur voraus. Die Bundeswehr leistet hier Amtshilfe und stellt dem THW für den Lehrgang „Bergungstaucher Stufe 3“ die Ausbildungsstelle für Pioniertaucher in Percha am Starnberger See zur Verfügung.

Im Zeitraum von Samstag, den 5. September 2009 bis einschließlich Freitag, den 11.09.2009 findet diese Fortbildung statt, wobei nicht nur THW-Kräfte sondern auch externe Lehrtaucher und Tauchmeister die Ausbildung übernehmen. Der Lehrgang schließt mit einer offiziellen Prüfung ab.

Mit Achim Niederwieser, Benny Beck und Daniel Buck sind gleich drei Neu-Ulmer THW-Taucher bei diesem Speziallehrgang des THW vertreten. Die Landesausbildungsstätte für Pioniertaucher der Bundeswehr in Percha am Starnberger See bietet eine nahezu ideale Infrastruktur für diese Fortbildung. Ein großzügiges Gelände mit Unterkunft, Lehrsälen, Werkstätten, Sicherheits-einrichtungen wie z.B. einer Druckkammer und natürlich Tauchpontons im Starnberger See ermöglichen eine effektive und sichere Ausbildung.

Erst zum zweiten Mal wird dieses Spezialtraining für THW-Bergungstaucher durchgeführt. Der Neu-Ulmer THW-Tauchleiter Robert Mayer ist einer der Organisatoren des Lehrgangs und ist ebenfalls in Percha mit dabei. Robert Mayer unterweist die insgesamt 17 Teilnehmer aus acht THW-Ortsverbänden (Emmerdingen, Wetter, Pirna, Landshut, Preetz, Lindau, Remscheid und Neu-Ulm) sowohl theoretisch als auch praktisch in den Themen Unterwasser- Sauerstoffkernlanzen, Bergungsmethoden und Einsatzführung.

Aufgrund der Fülle an Themen - wie z.B. Taucherdienstvorschriften, Gerätekunde, Einsatzplanung, die Aufbereitung von Atemluft, das Tauchen mit Mischgasen, das Tauchen in kontaminiertem Wasser, das Tauchen mit schlauchversorgten Helmtauchgeräten, Tauchmedizin, Taucherhygiene, Gesundheitsschutz, Sonar- und Echolote und auch Druckkammerfahrten – und der Notwendigkeit alle schweren Unterwasserarbeitsgeräte auch ausgiebig praktisch zu erproben, ist das Ausbildungs-programm sehr konzentriert.

Bis auf den Anreisetag ist um 7.45 Uhr Dienstbeginn. Die Ausbildung endet in der Regel erst gegen 21.00 Uhr am Abend. Alle Teilnehmer und Ausbilder des THW müssen für diesen Lehrgang eine Woche Urlaub opfern. Vormittags finden in der Regel theoretische Unterweisungen statt, die häufig auch durch externe Referenten unterstützt werden. Es handelt sich hierbei z.B. um Vertreter der Unternehmen, die Tauchgeräte und anderes Ausrüstungsmaterial geliefert haben. Auch ein Taucheinsatzleiter eines großen Wasserkraft-Energieversorgers gehört zu diesem Kreis und liefert wertvolle Praxistipps.

Der späte Vormittag und der Nachmittag stehen dann für zahlreiche Übungstauchgänge zur Verfügung. An drei Stationen im See können die in vier Gruppen eingeteilten THW-Taucher alle Geräte intensiv erproben, wobei hier die unterschiedlichsten Tauchgeräte eingesetzt werden. Neben den bekannten autonomen Leichttauchgeräten, wie sie auch Sporttaucher benutzen, müssen alle Teilnehmer auch mit so genannten Helmtauchgeräten Erfahrungen sammeln.

Aufgrund des hohen Spezialisierungsgrades des Lehrgangs wird auch eine Reihe von externen Besuchern erwartet. Vertreter der THW-Leitung, der Berufsgenossenschaft und Vertreter anderer Hilfsorganisationen wie z.B. der Feuerwehr wollen sich vor Ort informieren.

Die Bergungstauchgruppe des THW Neu-Ulm existiert seit über 25 Jahren und wird nicht nur regional sondern auch bundesweit und auch international eingesetzt. Klassische Einsätze sind zum Beispiel die Bergung von Fahrzeugen (Pkw, Radlader, Baufahrzeuge) aus Gewässern aller Art oder die Beseitigung von Hindernissen unter Wasser nach Überschwemmungen. Hierbei müssen häufig Unterwassersägen, Hebekissen oder Brennschneidgeräte eingesetzt werden. Aus Sicherheits-gründen werden in Neu-Ulm zusätzlich Vollgesichtsmasken eingesetzt, die zusätzlich über Unterwasserfunk auf Ultraschallbasis verfügen. Damit können die Taucher untereinander und auch mit der Wasseroberfläche kommunizieren. Der Ortsverband Neu-Ulm des THW verfügt zudem über die notwendige professionelle Fahrzeugausstattung, die Taucheinsätze an schwer zugänglichen Gewässern erst möglich machen: geländegängige LKW mit Ladekranen oder auch große leistungsfähige Arbeitsboote, die sich als Plattformen für Taucher eignen.

Nach Abschluss dieses Lehrganges werden dann vier der 14 Neu-Ulmer THW-Taucher über die Qualifikation des Bergungstauchers der Stufe 3 verfügen. Zug um Zug sollen in den nächsten Jahren weitere Neu-Ulmer diesen Lehrgang besuchen.

Das Foto aus dem THW-Archiv zeigt einen THW-Taucher mit einem Helmtauchgerät, beim thermischen Durchtrennen einer Stahlplatte mit Hilfe einer Sauerstofflanze. Der Taucher erhält hierbei die Luft von der Oberfläche und kann über eine Sprechgarnitur mit der Wasseroberfläche kommunizieren. Das Foto entstand vor einem Jahr bei dem Pilotlehrgang.

Helmtaucher Sauerstofflanze

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THW Neu-Ulm beim Nabada 2009

20. Juli 2009

Auch dieses Jahr haben Kräfte des THW Neu-Ulm das Nabada – der traditionelle Umzug auf der Donau – mit Sicherungsbooten und Tauchern unterstützt.

Niedrige Wassertemperaturen, extrem schlechte Sicht durch Schwebteilchen und eine hohe Strömungsgeschwindigkeit bildeten die diesjährigen Rahmenbedingungen.

Durch den Ausfall sowohl eines Wasserwacht- als auch eines DLRG-Bootes kamen in diesem Jahr insgesamt drei THW-Sicherungsboote mit jeweils zwei Tauchern zum Einsatz.

Das große THW-Boot mit hydraulischer Bugklappe – der so genannte „Faster“ - kam im oberen Bereich der Donau auf der Neu-Ulmer Seite zum Einsatz. Aufgrund der starken Strömung, kenterten einige Boote, Flöße und Zillen und erforderten die Hilfeleistung der auf diesem Boot eingesetzten THW-Helfer.

Während das mittlere der THW-Boote die Prozession auf dem Wasser in aller Ruhe verfolgen konnte, musste das dritte Boot zwei Schwimmerinnen aus der Donau fischen, wobei Wadenkrämpfe bzw. Erschöpfung die Ursachen waren.

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Alarmierungszeit: 20.07.2009 09:00 Uhr
Ort: Neu-Ulm
Einsatzdauer: 11 Std.
Helferanzahl: 20

 

 

 

 


 

THW Tauchertreffen in Ehingen bei Ulm

11. Juli 2009

Anlässlich eines dreitägigen Tauchertreffens in Ehingen bei Ulm nutzten drei baden-württembergische THW-Ortsverbände mit Tauchgruppen (Emmerdingen, Achern und Ehingen) die Gelegenheit und statteten der Tauchgruppe des THW Neu-Ulm einen Besuch ab.

Bei Tauchertreffen innerhalb des THW stehen der Erfahrungsaustausch und gemeinsame Tauchgänge im Vordergrund. Aufgrund der modularen Struktur des THW werden häufig mehrere Tauchgruppen gemeinsam eingesetzt. Gemeinsame Übungen, Ausbildungen und Seminare garantieren die reibungslose Zusammenarbeit im Einsatzfall.

Nach einer kurzen Besichtigung des THW OV Neu-Ulm stand ein gemeinsamer Tauchgang in einem Baggersee an. Die ursprünglich geplante Übung in der Donau mit dem großen Mehrzweckbootes des THW Neu-Ulm musste entfallen, da die Sicht in der Donau einfach zu schlecht war.

Anstelle der Bergeübungen standen dann die Gruppenführung inklusive der dazugehörigen Protokollierung im Mittelpunkt. Ein wenig beliebtes, aber nicht vermeidbares Thema bei allen Bergungstaucheinsätzen. In vier Tauchgruppen erkundeten dann die insgesamt 16 Taucher das Gewässer.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im THW OV Neu-Ulm stand am Nachmittag ein weiterer gemeinsamer Tauchgang auf dem Plan. In einem See bei Erbach hatten die Taucher aus Baden-Württemberg die Gelegenheit, mit Vollgesichtsmasken des THW Neu-Ulm zu tauchen. Diese Vollgesichtsmasken sind mit Unterwasserfunk auf Ultraschallbasis ausgestattet. Hiermit ist es möglich, dass sich sowohl die Taucher untereinander und auch mit einer „Bodenstation“ und / oder „Bootsbesatzung“ kommunizieren können. Hierdurch werden Unterwassertätigkeiten effektiver, einfacher und sicherer.

Ein weiteres Highlight stellte der Unterwasser-Scooter des THW Neu-Ulm dar. Ein oder auch zwei Taucher können sich relativ schnell mit diesem Transportgerät ermüdungsfrei zu einer weiter entfernten Einsatzstelle ziehen lassen, die für Boote nicht erreichbar ist.

Mit einem gemeinsamen Abendessen beim THW OV Ehingen klang der Tag aus.

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