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Suchen und Sichern einer versunken Baumaschine in Baggersee

08. Dezember 2008

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Alarmierungszeit: 08.12.2008 16:05 Uhr
Ort: Günzburg
Einsatzdauer: 7,25 Std.
Helferanzahl: 13

 

 

 

 


 

Bergung von Diebesgut aus Illerkanal

23. September 2008

Der sich ertappt fühlende Täter wollte das Diebesgut loswerden und warf die Säcke im Schutz der Dunkelheit am frühen Morgen von einer Brücke aus in den Illerkanal. Hierbei wurde er beobachtet. Als herbeigerufene Polizeibeamten am Tatort eintreffen, hat der Täter die schweißtreibende Tätigkeit gerade beendet. Auf dem Grund des hier rund 4,5 Meter tiefen Illerkanals liegt nun rund eine Tonne des zementartigen Klebers.

Die zunächst alarmierte Feuerwehr Illertissen (Landkreis Neu-Ulm) fordert das THW Neu-Ulm zur Bergung der Säcke an. Während die Feuerwehr Illertissen die Einsatzstelle mit der Polyma-Lichtgiraffe ausleuchtet, lassen die Männer und Frauen des THW ein großes Mehrzweckboot zu Wasser. Dieses wird mit Hilfe des Ladekranes des 3-Achs-MAN der Wasser-gefahrengruppe über das Geländer gehoben. Der Illerkanal ist an dieser Stelle fast 40 Meter breit. Die Strömung ist mäßig. Das Boot soll zunächst die Taucharbeiten absichern und wird am Ufer vertäut.

Inzwischen sind die ersten beiden Taucher einsatzklar und beginnen in dem rund 8 Grad warmen Wasser die Erkundung. Die Taucher sind untereinander mit einer circa zwei Meter langen Leine verbunden. Ein weiterer Taucher fungiert von der Brücke aus als Leinenführer. Die Aktion wird zusätzlich durch einen bereitstehenden Rettungstaucher abgesichert. Nachdem das Wasser verhältnismäßig klar ist, können die Einsatzkräfte auf der Brücke von Feuerwehr, Polizei und THW ein bizarres Lichtspiel beobachten. Die Lichtkegel der starken Tauchlampen pendeln suchend hin und her, auf und ab.

Der Täter konnte die rund 25 kg schweren Säcke nicht weit werfen. Deshalb finden die Taucher die Säcke relativ konzentriert an einer Stelle. Einige Säcke haben den Aufprall nicht überstanden und sind aufgeplatzt. Aufgrund der alkalischen Reaktion steigt der pH-Wert des Fließgewässers vorübergehend von 7,5 auf 11 an. Die THW-Taucher dokumentieren die Lage unter Wasser mit Hilfe eines Camcorders, dessen Datei später der Polizei übergeben wird.

Zeitgleich zu der Erkundung unter Wasser wird der große MAN-Dreiachser von den THW-Helfern genau an der Abwurfstelle in Position gebracht. Mit Hilfe des 10mt-Ladekrans wird eine Gitterbox auf den Grund des Kanals gelassen. Die beiden Taucher füllen diese Gitterbox gut zur Hälfte, bevor der Kran sie nach rund zehn Minuten wieder aus dem Wasser hebt.

Inzwischen haben sich drei weitere Taucher vorbereitet. Sobald die inzwischen geleerte Box wieder auf dem Grund des Kanals steht, wiederholt sich die Aktion. Die nicht geplatzten Säcke sind trotz des zusätzlichen Auftriebs unter Wasser doch recht schwer und werden Stück für Stück in die Gitterbox gehieft. Zum Abschluss wird noch einmal ein weiteres Mal der Grund des Kanals gründlich abgesucht. Doch es werden keine weiteren Säcke mehr entdeckt. Insgesamt konnten von den THW-Tauchern 33 Säcke geborgen werden.

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Alarmierungszeit: 23.09.2008 04:51 Uhr
Ort: Illertissen
Einsatzdauer: 3 Std. 39 min.
Helferanzahl: 20

 

 

 

 


 

Das THW Neu-Ulm auf der Landesgartenschau

25. Juli 2008

Im Zeitraum vom Freitag, den 25. Juli 2008 bis einschließlich Donnerstag, den 31. Juli 2008 präsentierte sich der Ortsverband Neu-Ulm der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) auf dem Gelände der Landesgartenschau in Neu-Ulm.

Die Neu-Ulmer Hilfsorganisationen – Feuerwehr, Bayerisches Rotes Kreuz mit der Wasserwacht und der Bergwacht sowie das THW – hatten zusammen mit der Polizei auf dem Wiley-Gelände gezeigt, wie im Zusammenspiel dieser Einheiten die Gefahrenabwehr für die Bürger gewährleistet wird.

Fahrzeug- und Geräteausstellungen, Vorführungen und Mitmach-Parcours sowie eine gemeinsame kommentierte Schauübung am Sonntag, den 27.07.2008 wurden einerseits die arbeitsteilige Spezialisierung, andererseits aber auch die enge Verzahnung der Neu-Ulmer Hilfsorganisationen aufzeigen. Hierbei hatte das THW Neu-Ulm folgende Aktionen, die nachfolgend chronologisch aufgeführt sind:

Freitag, den 25.07.2008 (14.30 bis 17.30 Uhr)
• Aufbau und Betrieb der Trinkwasseraufbereitungsanlage von
• Fahrzeugausstellung

Samstag, den 26.07.2008 (9.00 – 18.00 Uhr)
• Kletterwand für Kids (Betreuung durch die THW-Jugend Neu-Ulm)
• Mitmachparcours „Spielend Technik lernen“ (THW-Jugend Neu-Ulm)
• Aufbau und Betrieb der Trinkwasseraufbereitungsanlage
• Fahrzeug- und Geräteausstellung
• Tauchcontainer (Vorführungen Wasserwacht Neu-Ulm)

Sonntag, den 27.07.2008 (9.00 – 18.00 Uhr)
• Kletterwand für Kids (Betreuung durch die THW-Jugend Neu-Ulm)
• Mitmachparcours „Spielend Technik lernen“ (THW-Jugend Neu-Ulm)
• Aufbau und Betrieb der Trinkwasseraufbereitungsanlage
• Fahrzeug- und Geräteausstellung
• Tauchcontainer (Vorführungen THW Neu-Ulm)
• Gemeinsame Übung (Verkehrsunfall) mit Feuerwehr, BRK, Polizei und THW von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr (kommentiert, um den Zuschauern mehr Informationen zu bieten).

Montag, den 28.07.2008
• Fahrzeug- und Geräteausstellung

Dienstag, den 29.07.2008
• Kletterwand für Kids (Betreuung durch die THW-Jugend Neu-Ulm)
• Mitmachparcours „Spielend Technik lernen“ (THW-Jugend Neu-Ulm)
• Fahrzeug- und Geräteausstellung

Mittwoch, den 30.07.2008
• Fahrzeug- und Geräteausstellung

Donnerstag, den 31.07.2008
• Fahrzeug- und Geräteausstellung

Fahrzeug- und Geräteausstellung Die gesamte Woche über werden die unterschiedlichsten Fahrzeuge und Geräte des THW Neu-Ulm auf dem LGS-Gelände präsentiert, wobei hierbei variiert wird. Schwerpunkte der Ausstellung werden sein:
• Gerätekraftwagen I (GKW I) mit der Ausstattung für schwere Technische Rettung und Bergung
• LKW MAN der Wassergefahrengruppe mit Ladekran
• LKW Unimog mit Ladekran
• Mannschaftstransportwagen (MTW) mit Schwerpunkt Absicherung von Unfällen
• LKW Tauchfahrzeug mit umfangreicher Tauchausstattung
• Boote der Fachgruppen Wassergefahren und Rettung und Bergung aus Wassergefahren
• Luftkissenboot
• Trinkwasseraufbereitungsanlage
• Schweres Unterwasser-Arbeitsgerät
Tauchcontainer

Am Freitag Abend wird ein Stahlcontainer mit Sichtfenstern des THW Ortsverbandes Aachern (Baden-Württemberg) aufgestellt und mit ca. 36.000 Litern Wasser gefüllt. Am Samstag wird sich die Wasserwacht Neu-Ulm mit Tauchern in diesem Container präsentieren. Am Sonntag zeigen die Taucher des THW Neu-Ulm Arbeitsmethoden unter Wasser, die zum besseren Verständnis moderiert werden. Einzelne Zuschauer können mit den Tauchern im Container über ein spezielles Unterwasserfunksystem auf Ultraschallbasis kommunizieren.

Mitmachparcours „Spielend Technik lernen“
Die THW-Jugend Neu-Ulm baut für Kinder einen Parcours mit 5-6 Stationen auf. Es gilt die unterschiedlichsten Aufgaben – zum Teil auch mit schwerer Technik, aber immer gesichert und ungefährlich – zu meistern. Genaueres hat die Jugendgruppe bisher nicht verraten. Lassen wir uns einfach überraschen. Ähnliche Parcours haben bei THW-Veranstaltungen großen Anklang gefunden.

Kletterwand für Kids Das THW Neu-Ulm verfügt über ein spezielles Gerüstsystem, welches in Einsätzen z.B. für Rettungen und Bergungen bei Gebäudeschäden eingesetzt werden kann.
Hier wird dieses Gerüst zu einer großen Kletterwand umgebaut. Ein magischer Anziehungspunkt zum Klettern für groß und klein. Gesichert in Gurten kann jeder versuchen, den „Gipfel“ zu erklimmen.

Aufbau und Betrieb der Trinkwasseraufbereitung Das THW Neu-Ulm verfügt über eine kompakte Trinkwasseraufbereitungsanlage. Im Gegensatz zu den üblichen Großanlagen arbeitet dieses Gerät nach dem Prinzip der Umkehrosmose. Dadurch ist es auch möglich salziges Meerwasser zu Trinkwasser aufzubereiten. Deshalb kam diese Anlage nach dem großen Tsunami 2004 / 2005 auf den Malediven und später in Indonesien zum Einsatz.


   

Helmut Kirchhauser führt weiterhin das THW Neu-Ulm

23. Juni 2008

Seit fünf Jahren ist Helmut Kirchhauser Ortsbeauftragter des Ortsverbandes Neu-Ulm der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Gemäß THW-Statuten ist alle fünf Jahre der Leiter eines THW-Ortsverbandes von einem festgelegten Gremium zu wählen. Die zwanzig Stimmberechtigten aus dem Führungsstab und den Führungskräften des Technischen Zuges wählten Helmut Kirchhauser einstimmig und ohne Enthaltungen wieder zum Ortsbeauf-tragten in Neu-Ulm. Kirchhauser nahm die Wahl an.

Helmut Kirchhauser dankte allen Führungskräften für die geleistete Arbeit und hob hierbei besonders den bundesweit hohen Bekanntheitsgrad des THW Neu-Ulm hervor. Die hohe Professionalität und die gute technische Ausstattung führen immer wieder zu Überregionalen und internationalen Einsätzen des THW Neu-Ulm. Kirchhauser erinnerte in diesem Zusammenhang an den Einsatz im Bereich der Trinkwasseraufbereitung auf den Malediven nach dem schweren Tsunami 2005 und an den Einsatz des Neu-Ulmer Luftkissenbootes auf Rügen im Jahr 2006 zur Abwehr der Vogelgrippe.

Die Einbindung des THW in die tägliche Gefahrenabwehr in der Region und die gute Zusammenarbeit mit Feuerwehr, BRK und Polizei im Dienste der Allgemeinheit war einer der Schwerpunkte der Tätigkeit von Helmut Kirchhauser.

Helmut Kirchhauser kündigte an, die Zusammenarbeit mit dem THW-Führungsstab in derselben personellen Besetzung auch in den nächsten fünf Jahren fortsetzen zu wollen. Der kooperative und offene Führungsstil unter Einbeziehung aller THW-Mitglieder habe sich bewährt.

Schwerpunkte in den nächsten Jahren bilden die Schaffung von zusätzlichen Räumen für die THW-Jugendgruppen im Rahmen eines Dachausbaus, die Einbindung des THW Neu-Ulm in die Alarmierungsstrukturen der neu zu schaffenden Integrierten Leitstelle sowie die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung aller THW-Kräfte.


 

Öl auf Baggersee

21. Juni 2008

Ein versunkenes Moped im Ludwigsfelder Baggersee löste am Samstag Vormittag einen gemeinsamen Einsatz der Feuerwehr Neu-Ulm und des Technischen Hilfswerks Neu-Ulm aus.

Nachdem eine geringfügige Menge Öl auf der Wasseroberfläche festgestellt worden war, wurde diese durch die Feuerwehr vom Schlauchboot aus mit einem Ölschlängel eingegrenzt, so dass sich die Verschmutzung nicht ausbreiten konnte.

Bergungstaucher des THW Neu-Ulm suchten nach der Ursache und brachten ein Moped an Land. Gemeinsam mit den Fachleuten von Feuerwehr, Polizei und THW überzeugte sich auch Georg Thalhofer vom Sachgebiet Wasserrecht des Landratsamtes, dass damit die Gefahr vollständig beseitigt war und der Badesee weiterhin ohne Bedenken besucht werden kann.

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Alarmierungszeit: 21.06.2008 09:08 Uhr
Ort: Neu-Ulm
Einsatzdauer: 1 Std. 52 min.
Helferanzahl: 9

 

 

 

 


   

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