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Lackfarbe in Baggersee

06. Juli 2006

Ein 56-jähriger Mann stellte am Abend des 5. Juli beim Baden im Wullenstetter Baggersee fest, dass seine Füße rote Farbe annahmen. Er vermutete, dass jemand Farbe bzw. Lösungsmittel in den See eingebracht hatte, darum verständigte der Mann die Polizei Weißenhorn sowie die Freiwillige Feuerwehr Weißenhorn.

Die Ermittlungen ergaben, dass roter Farblack in das Gewässer geschüttet worden war. Eine Wasserprobe wurde entnommen, das zuständige Wasserwirtschaftsamt verständigt.

Am nächsen Tag wurde das THW Neu-Ulm vom Landratsamt Neu-Ulm alarmiert um mit den Bergungstauchern die Ursache der Gewässerverunreinigung zu suchen. Es wurde eine Farbdose gefunden und eine weitere Verunreinigung des Sees unterbunden.

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Alarmierungszeit: 06.07.2006 15:00 Uhr
Ort: Neu-Ulm
Einsatzdauer: 3 Std.
Helferanzahl: 8

 

 

 

 


 

Liberia, Warten und rep. von Generatoren

27. Juni 2006

Liberia. Dieses westafrikanische Land verlängert ab sofort die Liste der Länder, in denen ehrenamtliche THW-Helfer aus Neu-Ulm humanitär im Einsatz waren.

Auf dieser Liste befinden sich der Kongo, Österreich, und die Tschechische Republik - jeweils mit Taucheinsätzen - , Russland und die Ukraine mit Transport von Hilfsgütern, Rumänien mit dem Wiederaufbau von Waisen- und Krankenhäusern, die Malediven mit Trinkwasserversorgung und Indonesien mit Infrastrukturprojekten nach dem Tsunami 2004.

Der Neu-Ulmer THW-Helfer Michael OHMANN (23 Jahre alt) und von Beruf Industriemechaniker ist nach einem 4-wöchigen Einsatz aus der liberianischen Hauptstadt Monrovia wieder zu Hause.

Nach den bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen bemüht sich eine Friedenstruppe der Vereinten Nationen um Ruhe in dem kleinen Land mit ungeführ 3,3 Millionen Einwohnern. Die Soldaten dieses UNMIL genannten Projektes stammen überwiegend vom afrikanischen Kontinent. Es handelt sich um eine klassische "Peace Keeping Operation" (PKO).

Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt das Technische Hilfwerk (THW) diese Mission.

Die Versorgung der UN-Truppen mit Strom erfolgt ausschließlich über Notstromaggregate, da eine öffentliche Stromversorgung nicht oder nur sehr rudimentär existiert.

Insgesamt rund 5.000 Stromaggregate in der Größenordnung von 15 kVA bis zu 500 kVA kommen hier zum Einsatz.

Inmitten eines UN-Camps in der Hauptstadt Monrovia, in der rund 1,2 Millionen Menschen leben, befindet sich eine THW-Werkstatt zur Reparatur und Wartung dieser Stromaggregate, die alle in dem typischen UN-weiß lackiert sind.

Eine THW-Mannschaft, die inklusive Logistiker und Köchin, rund 15 Personen umfaßt, repariert und wartet die Stromerzeuger tagsüber in dem Camp. übernachtet wird in einer THW-Unterkunft außerhalb, die rund eine halbe Stunde Fahrzeit vom Camp entfernt ist.

Zehn THW-Angehörige sind für jeweils sechs Monate vor Ort im Einsatz, um die Kontinuität zu gewährleisten. Verstärkt wird diese Kernmannschaft von ehrenamtlichen THW-Helfern, die für jeweils vier Wochen zum Einsatz kommen.

Der Neu-Ulmer Michael Ohmann flog zusammen mit drei weiteren THW-Helfern aus Limburg, Euskirchen und Gransee Ende Juni über Brüssel nach Liberia.

Im Schnitt wurden täglich zwischen 30 und 40 Stromerzeuger zur Wartung und Reparatur in die THW-Werkstatt gebracht. Rund 60 % der Geräte kamen mit Defekten und die restlichen Stromerzeuger zur Wartung. Große stationäre Aggregate z.B. beim Krankenhaus oder Polizeistationen wurden auch vor Ort repariert.

Neben der weißen Lackierung und der schwarzen UN-Beschriftung war allen Aggregaten gemeinsam, daß es sich um Dieselaggregate handelte. Die Defekte lagen selten im Motorenbereich, sondern eher im elektrischen Teil.

Die THW-Helfer hatten eine 6-Tage-Woche. Der Sonntag war frei und konnte für kleine Ausflüge in die nähere Umgebung genutzt werden, wobei die wirtschaftliche Situation des Landes, die mangelhafte Infrastruktur und teilweise auch die Sicherheitslage keine idealen Rahmenbedingungen ergaben.

Zuletzt war Michael Ohmann in Indonesien für das THW im Einsatz. Durch die völlig unterschiedliche geographische Lage - dort südliches Asien und jetzt westliches Afrika -, die verschiedenen Kulturen sowie die nicht miteinander vergleichbaren Einsatzgrundlagen lassen sich laut Michael Ohmann diese beiden THW-Projekte nur schwer miteinander vergleichen. Er möchte keine dieser beiden Erfahrungen missen.

Dieses zeitliche begrenzte Eintauchen in fremde Kulturen in Verbindung mit einem humanitären Auftrag macht den Reiz dieser THW-Auslandseinsätze aus. Es wird sicherlich nicht der letzte Einsatz für Michael Ohmann gewesen sein.

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Alarmierungszeit: 27.06.2006 19:00 Uhr
Ort: Liberia
Einsatzdauer: 24 Tage
Helferanzahl: 1

 

 

 

 

 


 

Sturm, verschließen eines Stadeldaches

22. Mai 2006

Während eines Sturms wurde das Dach eines Stadels auf einer Fläche von ca. 8m x 10m abgedeckt. Das Dach wurde durch das THW mit Unterstützung der Drehleiter der FW Neu-Ulm mit Planen verschlossen.

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Alarmierungszeit: 22.05.2006 19:30 Uhr
Ort: Neu-Ulm
Einsatzdauer: 6 Std. 45 min.
Helferanzahl: 22

 

 

 

 


   

Baum droht auf Gartenhaus zu stürzen

06. Mai 2006

Nach misslungenem Fällversuch einer Privatperson, drohte ein ca. 20 Meter hoher Baum in einer Kleingartenanlage auf ein Gartenhaus zu stürzen. Der Baum wurde durch das THW gefällt.

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Alarmierungszeit: 06.05.2006 10:15 Uhr
Ort: Neu-Ulm
Einsatzdauer: 3 Std.
Helferanzahl: 7

 

 

 

 


 

Unterstützung der Feuerwehr bei Brand von Strohballen

26. April 2006

Auf dem Baustellengelände NU21 brannte ein etwa vier Meter hoher Stapel Strohballen. Um die Strohballen auch im inneren löschen zu können, musste das Stroh auf eine freie Fläche gebracht werden, wo es zum löschen auseinander gezogen wurde. Das THW Neu-Ulm unterstütze die Feuerwehr Neu-Ulm mittels LKW mit Ladekran um das Stroh auf die freie Fläche zu transportieren.

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Alarmierungszeit: 26.04.2006 04:30 Uhr
Ort: Neu-Ulm
Einsatzdauer: 2 Std. 20 min.
Helferanzahl: 4

 

 

 

 


   

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