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THW-Aktion für Kinder in Bam / Iran

30. Dezember 2003

Das schwere Erdbeben am zweiten Weihnachtstag hat in der iranischen Provinz Kerman unfassbares Leid verursacht. Achtzig Prozent der Häuser in der südiranischen Stadt Bam sind zerstört.

Das THW hat sich in der internationalen Hilfsaktion mit seiner Schnelleinsatzeinheit für Bergungseinsätze im Ausland (SEEBA) mit Rettungshunden und technischen Suchgeräten an der Suche nach überlebenden beteiligt.

Für die Versorgung der überlebenden hat das THW Wasseraufbereitungsanlagen, Zelte und Hilfsgüter nach Bam gebracht. Den Familien, die die Tragödie überlebt haben, seht ein harter Winter bevor. Viele Menschen, die alles verloren haben, werden eine lange Zeit in Zelten und Notunterkünften leben müssen.

Kinder sind von der Katastrophe am schlimmsten betroffen.

Um den Kindern in Bam dieser schweren Zeit helfen und ihre Gesundheit zu schützen, sammelt die THW-Jugend in einer einmaligen Aktion warme Winterbekleidung für Kleinkinder und Kinder.

Nach den Erfahrungen in anderen Katastropheneinsätzen haben sich vor allem warme und wattierte Ski- und Schneeanzüge bewährt, die von den Kindern im Iran auch unter ihrer traditionellen Bekleidung getragen werden können.

Die Ortsverbände und Jugendgruppen des THW rufen in einer gemeinsamen Aktion für die Kinder in Bam die Bevölkerung in Deutschland zu entsprechenden Kleiderspenden auf.

Gesammelt werden:
Gut erhaltene Schneeanzüge, Skioveralls, warme Winterjacken, Schneehosen, warme Stiefel und Winterschuhe für Babys, Kleinkinder und Kinder bis zu 14 Jahren.


Wichtig ist, dass nur warme saubere Winterkleidung gespendet wird. Spielzeug, Medikamente, Nahrungsmittel, Geld etc. können wir leider nicht annehmen.

Die Bekleidung wird zentral gesammelt und noch im Januar in den Iran transportiert. Dort wird die Bekleidung von den THW-Einsatzkräften entgegengenommen und in Zusammenarbeit mit den internationalen und lokalen Hilfskräften an die Bevölkerung verteilt.

An dieser bundesweiten Aktion beteiligt sich selbstverständlich auch das THW Neu-Ulm und besonders die Jugendgruppe des THW Neu-Ulm unter Leitung von Kirsten Palm.

Am Montag, den 5. Januar 2004 können Kleiderspenden von 12:00 Uhr mittags bis 17:00 abends auf dem Parkplatz der Fa. Baumarkt Hornbach in Neu-Ulm (Finninger Straße), die diese Aktion u.a. durch Bereitstellung von Verpackungsmaterial unterstützt, abgegeben werden.

Die Jugendlichen des THW Neu-Ulm werden die Kleidung in einem Zelt entgegennehmen und versandfertig verpacken.

Im Südlichen Landkreis Neu-Ulm sammeln die Jugendgruppen der Feuerwehren Bellenberg und Buch zeitgleich - also am Montag den 5. Januar 2004 von 12:00 bis 17:00 Uhr in den jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern die Kleiderspenden.



Bis zum 14. Januar 2004 werden die Pakete beim THW-Logistikzentrum in Heiligenhaus gesammelt und von dort per Flugzeug direkt nach Bam geflogen.

Vielen Dank.

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Tauchgruppe unterstützt Polizei bei Waffensuche

21. Dezember 2003

Amtshilfe zum Tötungsdelikt in Heidenheim

Am Sonntag, den 21. Dezember 2003 bat die bayerische Polizei das THW Neu-Ulm um Amtshilfe.

Aufgrund einer Zeugenaussage hatte der mutmaßliche Täter noch in der Tatnacht einen langen schwarzen Gegenstand sowie einen Beutel in einem Baggersee bei Dillingen versenkt.

Aus ermittlungstechnischen Gründen war eine sofortige Klärung des Sachverhalts erforderlich. Da die Polizeidienststellen schon bei mehren anderen Gelegenheiten mit THW-Tauchgruppen erfolgreich zusammengearbeitet hatten, wurde das THW um Amtshilfe gebeten.

Sechs Taucher des THW-Ortsverbandes Neu-Ulm und weitere fünf THW-Taucher aus Donauwörth suchten ca. drei Stunden lang den Grund des Baggersees ab.

Der Hauptgegenstand, der sich nach der Bergung als ein Satz Metallrohre mit unterschiedlichem Durchmesser herausstellte, konnte in dem relativ klaren Wasser sehr schnell gefunden und geborgen werden. Auch der beschriebene Beutel, der Munition enthielt, wurde von den THW-Tauchern gefunden.

Um eventuell weitere Teile zu finden, wurde der Grund des Baggersees sorgfältig abgesucht. Hierbei wurden auch Spezialausstattung wie Unterwasserfunk und Metallsuchgeräte eingesetzt. Mit Hilfe dieser Geräte wurden auch kleinste Metallteile geortet, die jedoch in keinem Zusammenhang zu dem aktuellen Fall stehen (z.B. Kronkorken, Metallkettchen).

Mit Hilfe von sogenannten Vollgesichtsmasken, die das ganze Gesicht vor Wasser schützen, ist eine Funkverbindung auf Ultraschallbasis sowohl zwischen den Tauchern als auch mit einer Boots- oder Landbasis möglich. Durch diese Kommunikationsmöglichkeit sind Unterwasserarbeiten aller Art sehr gut koordinierbar. Zusätzlich wird die Sicherheit der Taucher wesentlich verbessert. Die Einsatzleitung ist immer informiert. Der THW Ortsverband Neu-Ulm verfügt über vier dieser mit Funk ausgestatteten Masken.

In wie weit die Metallrohre bzw. die Munition als Waffe eingesetzt werden konnten, wird zur Zeit von Sachverständigen der Polizei geklärt.

Insgesamt waren 18 THW-Helfer (hiervon 11 Taucher) und drei Fahrzeuge eingesetzt - sieben THW-Kräfte kamen aus Neu-Ulm.

 

Alarmierungszeit: 21.12.2003 08:00 Uhr
Ort: Dillingen
Einsatzdauer: 7 Std.
Helferanzahl: 18

 

 

 

 


 

Vorstandswechsel beim Förderkreis Technisches Hilfswerk Neu-Ulm e.V.

18. November 2003

Die Mitgliederhauptversammlung des Förderkreis Technisches Hilfswerk Neu-Ulm e.V. hat am 18.11.2003 Robert Landsteiner einstimmig zu ihrem neuen 1.Vorsitzenden gewählt.

Der bisherige 1.Vorsitzenden Ralf Kirsten trat nach 12-jähriger Tätigkeit nicht mehr zur Wahl an. Der 2. Vorsitzende Erhard Groß verzichtete nach 22 Jahren Vorstandsarbeit ebenfalls auf eine weitere Kandidatur.

Zu weiteren Mitgliedern im Vorstand wurden gewählt: Eduard Würth, Michael Rabus, Georg Ohmann, Kirsten Palm, Urich Kostial, Robert Böhm, Bärbel Rabus.

Der Ortsbeauftragte des THW Neu-Ulm Helmut Kirchhauser dankte den scheidenden Vorständen für ihre langjährige erfolgreiche Tätigkeit. Ihrem großen Engagement ist es zu danken, dass der Förderkreis zahlreiche Ausrüstungsgegenstände (vom Funkempfänger bis zum kompletten Einsatzfahrzeug) beschaffen und dem THW Neu-Ulm zur Erhöhung seiner Einsatzfähigkeit bereitstellen konnte. Den neu gewählten Vorständen wünschte er viel Erfolg in ihrem Bemühen Mittel zu Förderung des Ortsverbandes zu beschaffen. Diese Unterstützung ist dringend notwendig um die Leistungsfähigkeit des THW Neu-Ulm zu erhalten.

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Abstützen eines Wohnhauses

19. September 2003

Da die Hauswand eines Wohnhauses in Neu-Ulm starke Risse aufwies wurde das THW zum abstützen der Hauswand angefordert.

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Alarmierungszeit: 19.09.2003 14:00 Uhr
Ort: Neu-Ulm
Einsatzdauer: 3 Std. 15 min.
Helferanzahl: -

 

 

 

 


 

Bergen eines Taxi aus überfluteter Unterführung

31. Mai 2003

Nach Sturzbachregen mit Hagel am 31.05.2003 liefen ca. 160 Keller voll und Unterführungen wurden überflutet.

In der Hermann-Köhl-Unterführung blieb ein Taxi in der überfluteten Unterführung stecken. Dieses Taxi wurden mittels THW Taucher und Seilwinde des GKW 1 aus der 1,20m überfluteten Unterführung geborgen. Nachdem in dieser Unterführung das Wasser nicht so gut zurückging, pumpte die Feuerwehr das Wasser ab. Doch zurück blieben mehrere Tonnen Hagel, die von einem Schneepflug beseitigt werden mussten.

Die Ursache für die Wassereinbrüche lagen nicht am hohen Niederschlag, sondern auch am Hagel, der die Straßenabläufe verstopfte.

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Alarmierungszeit: 31.05.2003 15:30 Uhr
Ort: Neu-Ulm
Einsatzdauer: 1 Std.
Helferanzahl: -

 

 

 

 


   

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