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Umgestürzter Propangas Kesselwaggon

25. Februar 2005

Am Freitag den 25.02.05, gegen 16.05 Uhr, wurde der Polizei mitgeteilt, dass in Weißenhorner Industriegebiet, ein mit 46 Tonnen Propangas beladener Eisenbahnwaggon beim Rangieren umgestürzt sei. Der Rangierleiter hatte zwei Waggons vom Güterzug abgekoppelt, um diese auf das Betriebsgelände einer Gas-Firma zu schieben.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache entgleiste der vordere Waggon und kippte linksseitig neben das Gleisbett. Da es sich um einen doppelwandigen Tank handelte, trat trotz der erheblichen Beschädigung kein Gas aus.

Das THW Neu-Ulm wurde gegen 17:30 Uhr von der Feuerwehr zum Ausleuchten der Einsatzstelle alarmiert. Ausgerückt wurde mit GKW 1 und MTW mit Powermoon. Bevor mit dem aufstellen des Waggon begonnen werden konnte, musste ein Großteil des Gases durch Spezialfahrzeuge der BASF Werksfeuerwehr abgepumpt werden. Nachdem die Abpumparbeiten gegen 03:00 Uhr abgeschlossen waren, bestand die Aufgabe des THW Neu-Ulm darin, den ca. 80 Tonnen schweren Waggon mittels Hebekissen so weit anzuheben, dass Hebegurte für die zwei Mobilkräne mit 200 und 500 Tonnen Hubkraft unter dem Waggon durchgezogen werden konnten.

Das Aufstellen des Waggons verlief problemlos und so stand der Waggon gegen 09:00 Uhr wieder auf dem Gleis. Zuletzt wurde nach rund 20 Stunden Einsatz, der Waggon mittels Seilwinde des GKW 1 auf das Firmengelände gezogen.

Im Einsatz waren:
Feuerwehr Weißenhorn
THW Neu-Ulm
Ludwigshafener TUIS-Einheit (BASF Werksfeuerwehr)
Einsatzleitbus des Landkreises
BRK-Bereitschaft Weißenhorn

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Alarmierungszeit: 25.02.2005 17:30 Uhr
Ort: Weißenhorn
Einsatzdauer: 20 Std.
Helferanzahl: -