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Hochwasser-Einsatz in Deggendorf (update)

06. Juni 2013

Aktueller Stand des Hochwasser-Einsatzes für das THW Neu-Ulm: Vom Wasser eingeschlossene Bewohner aus 25 Häusern mit Neu-Ulmer LKW evakuiert.
Im Laufe des Dienstags wurde die Mannschaft des THW Neu-Ulm mit vier Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften nach Vohburg beordert. Die Situation drohte dort zu eskalieren. Glücklicherweise gelang es, einen Schieber zum Ablauf von Wasser doch noch zu öffnen und die befürchtete Überflutung zu vermeiden.
Aufgrund des steigenden Donaupegels bei Deggendorf wurden alle nicht benötigten Kräfte in den Raum Deggendorf geschickt. Hier sind weite Teile bereits überflutet. Dem Neu-Ulmer Team wurden zwei Einsatzstellen zugewiesen.
Eine Mannschaft wurde bei einem vom Wasser eingeschlossenen Bauernhof eingesetzt. Der Transport dorthin erfolgte mit einer Art von Zillen. Mit Sandsackbarrieren und Pumpen wird dort versucht so viele Gebäude wie möglich trocken zu halten.
Die andere Mannschaft erhielt den Auftrag eine Sandsackfüllstation einzurichten und komplett zu betreiben.
Aufgrund des steigenden Wasserpegels ergab sich ein zusätzlicher kurzfristiger Einsatz. In einem abgelegenen Weiler mussten die Bewohner aus 25 Häusern evakuiert werden. Das Neu-Ulmer Team verfügt über einen großen LKW mir Pritsche der Wassergefahrengruppe. Dieses Fahrzeug ist enorm geländegängig und verfügt über eine sehr hohe Wattiefe von 120 cm. Dies bedeutet, dass dieses Fahrzeug in überfluteten Gebieten bis zu einer Wassertiefe von 120 cm eingesetzt werden kann.
Aufgrund fehlender Alternativen musste dieses Fahrzeug aus dem Sandsacktransport herausgenommen werden, um die vom Wasser eingeschlossenen Bewohner zu evakuieren. Der Neu-Ulmer THW-Zugführer Sven Krebs berichtete, dass die maximale Wattiefe des Fahrzeuges komplett ausgeschöpft werden musste. Kurze Zeit später hätte auch dieses Fahrzeug die Menschen nicht mehr erreichen können.
Das Team auf dem Bauernhof wurde um die Mittagszeit vom THW Marktredwitz abgelöst, da die Helfer beinahe 30 Stunden ohne Schlaf waren.
Das zweite Team musste aufgrund des steigenden Wasserpegels den Standort zum Sandsackfüllen aufgeben und das gesamte Material an einen sichereren Platz transportieren.
Für das gesamte Neu-Ulmer Team – unterstützt von weiteren elf Helfern aus den THW Ortsverbänden Günzburg und Krumbach wurde für den Nachmittag eine Ruhepause angeordnet um das Schlafdefizit etwas zu verringern.
Sven Krebs berichtete außerdem, dass sich die Neu-Ulmer Mannschaft in Deggendorf fast heimisch fühlt: die Verpflegung erfolgt durch das BRK aus dem Landkreis Neu-Ulm.

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