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Ausleuchten Landeplatz Rettungshubschrauber

28. Juli 2012

Der Ortsverband Neu-Ulm des Technischen Hilfswerks (THW) unterstütze die Feuerwehr Neu-Ulm bei der Ausleuchtung eines Hubschrauberlandeplatzes  in einem Neu-Ulmer Industriegebiet.

Zwei schwerverletzte Mitarbeiter sollten mit nachtflugtauglichen Hubschraubern in Spezialkliniken zur weiteren Behandlung verlegt werden.

Vor dem Unternehmen befand sich eine große asphaltierte Fläche, die sich als Landeplatz eignete. In den vier Ecken dieser Fläche wurde jeweils ein Lichtmast eingesetzt, wobei hier je ein Fahrzeug der Feuerwehr Neu-Ulm bzw. der Feuerwehr Pfuhl eingesetzt wurde.

Das THW Neu-Ulm übernahm die Ausleuchtung der verbliebenen zwei Ecken mit speziellen Hängern. Hänger beanspruchen im Vergleich zu Einsatzfahrzeugen mit Lichtmasten weniger Platz und binden keine Fahrzeuge an der Einsatzstelle, da eine kleine Bedienmannschaft zum Betrieb ausreicht. Besonders bei langen Ausleuchtungseinsätzen ist die Hänger-Lösung vorteilhaft.

Einer dieser Hänger war die Netzersatzanlage (NEA) 50 kvA der 2. Bergungsgruppe, die mit einem pneumatischen Lichtmast ausgerüstet ist. Die sogenannte Lichtpunkthöhe beträgt rund 7,5 m. Die insgesamt vier Scheinwerfer à 400 Watt (2 x Natriumhochdruck-Scheinwerfer, 2 x Metalldampf-scheinwerfer) sorgen für eine Gesamtlichtstärke von´rund  176.000 Lumen. Ein weiterer Vorzug dieses kompakten Anhängers ist das relativ niedrige Betriebsgeräusch von nur 65 dB(A).

Außerdem kam die Polyma-Lichtgiraffe (20 kVA) zum Einsatz. Die Lichtpunkthöhe liegt  hier bei ca. acht Metern. Neben vier klassischen Scheinwerfern à 1.500 Watt sind zwei weitere HQL-Scheinwerfer (à 400 Watt, für eine Lichtstärke von ca. 70.000 Lumen) auf dem Arbeitskorb dieser Lichtgiraffe montiert. Der Lichtmast fährt hier hydraulisch aus.

Zusätzlich wurde noch ein Scheinwerferelement auf dem Kran des MAN-LKWs der Wassergefahrengruppe eingesetzt, welcher für einen besonders hohen Lichtpunkt sorgt. Je höher die Lichtpunkte eingerichtet werden, desto geringer ist die Blendung  für die eingesetzten Kräfte.
Vor der Landung des ersten Hubschraubers suchten die THW-Einsatzkräfte in einer Kette die Landefläche auf mögliche lose Teile (Schrauben, Nägel, Steine etc.) ab,  um jegliche Gefährdungdurch aufgewirbelte Teile auszuschließen.

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