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Einsätze Überregional

Die meisten überregionalen Einsätze der THW-Ortsverbände stehen im Zusammenhang mit den jeweiligen Fachgruppen. Durch die hochwertige technische Ausstattung der Fachgruppen kann effektive Hilfe geleistet werden. Diese Spezialausstattung ist in der Regel bei anderen Hilfsorganisationen nicht vorhanden.

Die Wassergefahrengruppe und die Tauchgruppe des THW Neu-Ulm sind speziell für Aufgaben am, auf und unter Wasser ausgestattet.


Ein THW-Taucher steigt zur Erkundung aus dem Boot aus


Der LKW 10t mit Ladekran eignet sich nicht nur für den Transport von Booten und Material. Durch seine extreme Geländegängigkeit, einer Wattiefe von rund 1,2 m und den 11 mt-Ladekran (mit Seilwinde, Greifer, Palettengabel) eignet es sich besonders für Hochwasser-Gefahrenlagen. Daher ist bei großflächigen Überschwemmungen im süddeutschen Raum mit einem Einsatz dieser Fachgruppe zu rechnen. Das THW kann bei Großschadenslagen, wie bei einem Baukastensystem, entsprechende Einsatzmodule zusammenziehen. Durch eine identische Ausstattung und Ausbildung können diese THW-Module ohne Reibungsverluste oder Kommunikationsprobleme effektiv zum Wohle der Betroffenen zusammenarbeiten.

Viele Helfer der Wassergefahrengruppe sind zugleich Taucher in Zweitfunktion.

In den letzten zwei Jahren wurde die Tauchgruppe des THW Neu-Ulm für mehrere überregionale Einsätze angefordert.

Hierzu gehören Technische Hilfeleistungen unter Wasser für Energieversorgungsunternehmen, die Mitarbeit bei Filmaufnahmen oder die Absicherung von Großveranstaltungen an Gewässern.

In besonderen Fällen werden THW-Tauchgruppen auch überregional für Vermißtensuchen eingesetzt. Im Frühjahr 1997 suchten mehrere THW-Tauchgruppen einen großen Baggersee bei Achern (Baden-Württemberg) nach einer seit zwei Jahren vermißten Person ab. Hierbei wurden auch Sonargeräte eingesetzt, da man annahm, daß die vermißte Person sich in einem versunkenen Pkw befand.

Im Oktober 1996 wurde die Tauchgruppe des THW Neu-Ulm von der THW-Bundesleitung in Bonn zur Suche eines vermißten Tauchers an den Arendsee in Sachsen-Anhalt beordert, nachdem die vorhergehenden Suchaktionen von Polizei-, Bundesgrenzschutz-, Feuerwehr-, DLRG- und professionellen Tauchern erfolglos geblieben waren. Da zu diesem Zeitpunkt ein Verbrechen nicht auszuschließen war, war der THW-Ortsverband Salzwedel mit der aufwendigen Suche beauftragt. In dem auf zwei Tage befristeten Einsatz konnte aufgrund der großen Wassertiefe von rund 40 m und der riesigen abzusuchenden Seefläche keine systematische Suche durchgeführt werden, sodaß auch die Neu-Ulmer Tauchgruppe erfolglos abziehen mußte.

Im Dezember 2000 wurde die Tauchgruppe des THW Neu-Ulm in der Nähe von Nördlingen allarmiert. Dort galt es einen rund 64 t schweren Bagger aus einem See zu bergen.


Bergung eines rund 64 t schweren Baggers aus einem See bei Nördlingen


Im Juni 2002 wurde das THW Neu-Ulm zur Unterstützung des THW Memmingen alarmiert. Nachdem nach schweren Unwettern Katastrophenalarm ausgelöst wurde, mußten Keller ausgepumpt werden. (Bilder)

Im August 2002 war der komplette Technische Zug des THW Neu-Ulm im Hochwassereinsatz in Magdeburg im Einsatz. (Bericht und Bilder)

Im Dezember 2003 wurde die Bergungstauchergruppe zur Unterstützung der Polizei bei einer Waffensuche in einem See bei Dillingen alarmiert. (Bericht)


Im Juni 2004 wurde die Bergungstauchergruppe zu einer PKW Bergung aus einem Baggersee bei Schönenberg (Landkreis Günzburg) von der Polizei angefordert. (Bericht und Bilder)

Im Oktober 2005 wurde die Bergungstauchergruppe zu einer PKW Bergung aus einem Stausee bei Memmingen zur unterstützung des THW Memmingen alarmiert. (Bilder)

Im Februar 2006 wurde das Hovercraft des THW Neu-Ulm nach Rügen gerufen um die dortigen Einsatzkräfte bei der Suche und Bergung von Toten Vögeln zu unterstützen. (Bericht und Bilder)

Im März 2006 wurde der komplette Technische Zug des THW Neu-Ulm nach Kaufbeuren gerufen. Aufgrund heftiger  Schneefälle mußten in Kaufbeuren überwiegend Flachdächer und Vorbauten vom Schnee befreit werden.  (Bericht und Bilder)